Ras al Khaimah

Ras al Khaimah – das am weitesten nördlich gelegene Emirat mit einer Grösse von 1’700 km² und 250’000 Einw. grenzt mit der gebirgigen Musandam-Halbinsel an den Oman und die Strasse von Hormus.

Das dank seiner Gebirgsquellen fruchtbarste der Emirate, auch als «Kornkammer der VAE» tituliert, versorgt die übrigen Scheichtümer mit Gemüse, Obst und Milchprodukten. Besonders aus der Ebene südlich der Hauptstadt mit der 18 km entfernten Oase Digdagga.

Die Ebene vor der Stadt ist seit etwa 4’000 Jahren besiedelt. Archäologen entdeckten hier Felszeichnungen, Handelsgüter und Kupferartikel. Die lange Seefahrtsgeschichte spiegelt sich im historischen Hafen und der Dhau-Werft. Die gleichnamige Hauptstadt wird durch den Creek (Al-Khor), über den eine Brücke führt, in einen neuen (Nakheel) und alten Teil (Old Town) getrennt. Das Emirat rüstet sich für den Tourismus mit Mina Al-Arab, einer Siedlung mit Villen, Appartements und Hotels am Strand.

Ras al Khaima